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Antrag für Erteilung eines Wahlscheins
für Bundestagswahl
am 24. September 2017

Zu unserem virtuellen Stadtplan:


Ortsteile

Bärnhof
Die Nachrichten aus früherer Zeit sind sehr spärli ...........
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Rothenbruck
Der Hammer und damit der Ort Rothenbruck wird bere ...........
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Finstermühle
Wie der Name schon sagt, war der Ort ursprünglich ...........
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Krottensee
Etwa zur gleichen Zeit wie die Rodungsdörfer Mosen ...........
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Fischstein
Das 3. Hammerwerk auf dem Gebiet des heutigen Mark ...........
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Hammerschrott
Nach Schwemmer war der Hammer Schrott ein verhältn ...........
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Ziegelhütte
Seit dem Mittelalter wurden in der Einöde Ziegelhü ...........
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Höfen
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, erstand Höfen ...........
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Rehberg
1794 erbaute der Schmierbrenner Georg Schwemmer ei ...........
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Mosenberg
Im Gegensatz zu vielen Dörfern der weiteren Umgebung ist das Alter von Mosenberg ziemlich genau bekannt.

Wir erfahren nämlich in einer Urkunde, dass der Bamberger Bischof Georg als Landesherr 1450 die Rodung eines größeren Waldgebietes erlaubte. Diese Rodung fand allerdings nicht die Zustimmung der Bewohner der umliegenden Orte.


In einer Denkschrift beschwerte sich die Kurpfalz beim Hochstift Bamberg, weil es wieder Rodungen erlaubt habe und so die Nutzung der Veldener, Viehöfer und Betzensteiner auf den Wald geschmälert würden.

In der erwähnten Schrift werden Rodungen "bei dem Fischstein für 5 Güter, beim Rauhenstein am Plecher Steig auch ein merklich Stück Wald, der Mösenperg von der Rannen bis zum Schrott für 10 oder 11 Herdstätten und Güter, ferner ein Dorf zu den Höfen mit 12 Gütern" genannt; desgleichen eine "Reut" zu dem Dorf Bernheck.

In einem Vertrag, der am 25.8.1523 zwischen der Pfalz und der Reichsstadt Nürnberg geschlossen wurde, werden 3 Höfe in Mosenberg als zum Amt Auerbach gehörig genannt. In den folgenden Jahren finden sich für Mosenberg keine bemerkenswerten Eintragungen. In einer Ämterbeschreibung des 18. Jahrhunderts wird Mosenberg auch Kupferberg genannt.

Hier sei vermerkt, dass sich die Sprachforscher nicht einig sind, ob der Name Mosenberg vom Berg eines Moso kommt, oder als Berg mit Moor zu deuten ist.

Am 24.06.1796 nahm Preußen (von Bayreuth aus) die Landeshoheit über die "fremdländischen Eingehörungen" innerhalb seiner Grenzen wahr und nahm eine Reihe von Dörfern, u.a. auch Mosenberg, samt dem Grund und Boden, auf dem später der Bahnhof entstand, sowie Brand mit dem Haselhof in seinen Besitz.

Allerdings beanspruchte Preußen nur die Landeshoheit. Die Lehensrechte, Zinsen, Steuern, Gilten und Jagden blieben weiterhin beim Fürstbistum Bamberg.

Für die spätere Zeit wirkte sich diese "preußische Zeit", die bis 1810 dauerte, insofern aus, als Mosenberg und die Orte Fischstein, Brand, Hammerschrott und Ziegelhütte zur Gemeinde Höfen zusammengefasst wurden und zum Landkreis Pegnitz kamen. Die Pegnitz war bis zur Gebietsreform 1972 die Grenze zwischen den Landratsämtern Pegnitz und Eschenbach und zwischen Oberfranken und Oberpfalz. Die Größe des Dorfes änderte sich jahrhundertelang nicht.

Erst in der Neuzeit wurden weitere Wohnungen gebaut. Neben Neubauten in Baulücken entstand eine Siedlung mit 16 Häusern. Insgesamt hatte Mosenberg 1988 302 Einwohner und 73 Wohngebäude. Heute sind es 307 Einwohner.

Der Bau der Bahnlinie Nürnberg-Bayreuth 1876-77 brachte dem Dorf den Anschluss an dieses wichtige Verkehrsmittel. Warum aber der Bahnhof, der auf Mosenberger Grund liegt, den Namen des kleineren Ortes Ranna erhielt, ist schwer verständlich.

Leider wurde der Bahnhof am 7.12.1977 im Zuge der Rationalisierungsmaßnahmen der Bundesbahn geschlossen. Bis 1992 bestand aber noch die Zusteigemöglichkeit zu den Personenzügen nach Nürnberg und Bayreuth. 1988 wurde nahe am Bahnhof eine Fußgängerunterführung gebaut, damit die Züge auf beiden Bahnsteigen gefahrlos erreicht werden konnten. Am Abend 30.5.1992 hielt in Mosenberg/Ranna der letzte Zug. Am Sonntag, den 31.5.1992 verkehrte zum ersten Mal der Regionalexpress "Pendolino".

Einige Daten aus der Geschichte des Dorfes:

1927 Elektrisches Licht

1930 Freiwillige Feuerwehr Mosenberg

1967 Auflösung der Schule in Ranna

1969/70 Abwasserbeseitigung Mosenberg

1976 Sportplatzbau in Mosenberg

1977 Bau des Kinderspielplatzes

1978 Die Gemeinde Höfen und damit auch Mosenberg werden zum Abschluss der Gebietsreform in den Markt Neuhaus eingegliedert.




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